„Hervorgegangen aus dem Verein „Freunde des oö. Spitzensports“ verfolgt Start Up Sport seit seiner Gründung im Jahr 2018 ein klares Ziel: die nachhaltige Förderung junger Sporttalente aus Oberösterreich. Gemeinsam mit starken Partnern aus der Wirtschaft gelingt es, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen und den Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg in die internationale Spitze entscheidende Unterstützung zu bieten“, sagt Johannes Artmayr, Präsident des Vereins der Wirtschaft zur Förderung oberösterreichischer Sporttalente.
Die bisherigen Ergebnisse unterstreichen die Wirksamkeit dieses Engagements: Seit 2018 wurden bereits 200 junge Sportlerinnen und Sportler aus 37 verschiedenen Sportarten gezielt unterstützt. Finanziell markiert das Jahr 2026 einen Meilenstein. „Insgesamt schüttete Start Up Sport seit der Gründung zum heutigen Tag 960.000 Euro aus und es ist fix, dass wir noch heuer die Schallmauer von einer Million Euro an Förderung für junge Sportlerinnen und Sportler durchbrechen“, blickt Johannes Artmayr einem besonderen Moment in der Start Up Sport-Geschichte freudig entgegen.
Die Fördermaßnahmen reichen von Zuschüssen für Trainingslager und Wettkampfreisen bis hin zu gezielten Schwerpunktprojekte im Vorfeld von internationalen Großereignissen. „Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, wie viel wir gemeinsam bewegen können“, betont Präsident Johannes Artmayr. „Unser besonderer Dank gilt allen Partnern und Unterstützern aus der Wirtschaft, die mit ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, jungen Talenten Perspektiven zu eröffnen.“
Starkes Fundament
Die Basis dieses Erfolgs bildet ein breit aufgestelltes Netzwerk: Aktuell zählt Start Up Sport 78 Mitglieder – darunter 18 Premium-Partner, 6 Top-Partner und 54 Basis-Partner. Führende Unternehmen und Institutionen aus Oberösterreich bündeln hier ihre Kräfte, um mit Geld oder auch Sachleistungen den sportlichen Nachwuchs nachhaltig zu stärken. Zu ihnen zählt auch DI Horst Felbermayr, der sich nicht nur als Sponsor, sondern auch als Vizepräsident immer wieder mit Ideen einbringt. „Sportlerinnen und Sportler bringen Eigenschaften mit, die auch im Wirtschaftsleben gefragt sind. Sie sind ehrgeizig, zielstrebig sowie leistungs- und erfolgsorientiert und sind somit auch wichtige Vorbilder, die unsere Gesellschaft braucht“, sagt Felbermayr, dessen Herz besonders für den Motorsport schlägt und der – wie seine Tochter Emma und sein Sohn Horst Felix – selber gerne bei Rennveranstaltungen ins Cockpit steigt. „Meiner Tochter ist es gelungen sich in der F1-Academy zu etablieren, nicht zuletzt deshalb setze ich mich dafür ein, auch anderen jungen Sportlerinnen und Sportlern einen erfolgreichen Karrierestart zu ermöglichen“, so der Unternehmer aus Wels.
Hochkarätige Events als gesellschaftliche Highlights in Oberösterreich
Eine weitere bedeutende Einnahmequelle stellen die Start Up Sport-Events dar, allen voran das jährliche Golfturnier im Golfclub Mühlviertel in St. Oswald, das unter der Patronanz von „Hausherr“ Hans Pum veranstaltet wird. In den vergangenen Jahren stellten sich dabei zahlreiche Wintersport-Legenden in den Dienst der guten Sache – darunter Stephan Eberharter, Nicole Hosp, Hans Enn, Jimmy Steiner sowie die Olympiasieger Toni Innauer und Leonhard Stock. Im Vorjahr sorgte etwa Elisabeth „Lizz“ Görgl für prominente Unterstützung.
Bei der diesjährigen sechsten Auflage – die Vergabe der Flights läuft bereits – werden am Freitag, 11. September, erneut viele bekannte Persönlichkeiten und sportliche Helden erwartet, die für einen besonderen Golf-Tag im Mühlviertel sorgen. Hans Pum selbst zieht dabei in seinem Heimatort die organisatorischen Fäden.
Seit 2024 tragen zudem außergewöhnliche Charity-Gourmetabende wesentlich zur Finanzierung der oberösterreichischen Sporttalente von morgen bei. Nach einer erfolgreichen Premiere, bei der ein Quartett renommierter Haubenköche rund um Philip Rachinger und Lukas Nagl im Olympiazentrum OÖ für kulinarische Höhepunkte sorgte, wurde das Konzept im vergangenen Jahr eindrucksvoll weitergeführt: Gleich sechs ehemalige Olympiasiegerinnen und -sieger, darunter Annemarie Moser-Pröll oder Fritz Strobl, servierten den Gästen ein mehrgängiges Menü. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die inzwischen ausverkaufte dritte Auflage auf Hochtouren. Heuer wird dabei am Montag, 1. Juni, Kulinarik auf spektakuläre Akrobatik treffen: Starkoch Johann Lafer kreiert ein exquisites Menü, während „The Freaks“ mit Einlagen aus ihren atemberaubenden Shows für zusätzliche Highlights sorgen. Präsident Johannes Artmayr blickt bereits mit Vorfreude auf einen gelungenen Abend, bei dem sich das Olympiazentrum einmal mehr in einen Ort des Genusses und einen gesellschaftlichen Treffpunkt verwandelt.
Experten sorgen für professionelle Förderstruktur
Welche Talente bzw. welche Förderanträge mit welchen Mitteln unterstützt werden, darüber entscheidet der ehrenamtlich tätige, 12-köpfige Vorstand vierteljährlich bei Sitzungen. Basis ist die Empfehlung eines Expertengremiums, in dem unter anderem auf das Know-How von Sportwissenschafter und ÖFB-Athletikcoach Gerhard Zallinger, Ex-Weltklasse-Judoka Sabrina Filzmoser, Tennis-Manager und Unternehmer Manfred Nareyka oder der vierfache Olympiateilnehmer Günther Weidlinger und das Team des Olympiazentrum OÖ – allesamt sind ebenfalls ehrenamtlich im Einsatz – gebaut wird. Das Alterslimit für geförderte Sportlerinnen und Sportler wurde auf 23 Jahre festgelegt.
Erfolgsgeschichten als Antrieb
Die nachhaltige Wirkung der Förderung zeigt sich an aktuellen Erfolgsgeschichten: Zu den aktuellen Aushängeschildern von Start Up Sport zählt unter anderem Endiorass Kingley. Der Athlet der TGW Zehnkampf-Union sorgte im vergangenen Jahr im Dreisprung nicht nur mit einem neuen österreichischen Rekord für Aufsehen, sondern auch mit seinem Einzug ins Finale der Weltmeisterschaft in Tokio, wo er als jüngster Teilnehmer einen hervorragenden neunten Platz belegte. Ebenso beeindruckend verläuft die Entwicklung von Martin Espernberger. Der aus Linz stammende Spitzenschwimmer, der derzeit in den USA an der University of Tennessee studiert, feierte 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris sein Debüt auf der größten Bühne des Sports. Wie Kingley gilt auch er als vielversprechender Kandidat für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Jüngst wurde er zudem als „SEC H. Boyd McWhorter Scholar-Athlete of the Year 2025/26“ ausgezeichnet – eine der renommiertesten Ehrungen im US-College-Sport. Mit Samuel Gaßner und Wachid Borchashvili (Judo), Bernhard Reitshammer (Schwimmen) 2024 in Paris bzw. Christoph Danksagmüller (Skicross) 2026 in Mailand und Cortina konnten weitere zu ihren jeweiligen Karrierestarts von Start Up Sport geförderte Athleten bereits olympische Erfahrungen sammeln. Sie stehen exemplarisch für den nachhaltigen Ansatz des Vereins, Talente frühzeitig auf ihrem Weg zu begleiten.
Ausblick: Mit Rückenwind in Richtung Zukunft
Mit Blick auf die kommenden Jahre bleibt das Ziel klar definiert. „Noch mehr oberösterreichische Talente sollen auf ihrem Weg zu internationalen Erfolgen – etwa bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles und 2032 in Brisbane sowie bei den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen – unterstützt werden. Neue Projekte, bewährte Veranstaltungen und die kontinuierliche Erweiterung des Partnernetzwerks bilden dafür die Grundlage. Start Up Sport setzt damit weiterhin ein starkes Zeichen dafür, wie Wirtschaft und Sport gemeinsam nachhaltige Perspektiven schaffen können – für die Talente von heute und die Erfolge von morgen“, bekräftigen Präsident Artmayr und seine Stellvertreter Pum und Felbermayr.
Verein Start Up Sport in Zahlen
- 1 MILLION Euro an Fördersumme für OÖ-Talente im Zeitraum 2018 – 2026.
- 200 Talente wurden seit 2018 gefördert.
- Die Unterstützung hat sich bislang auf Athlet:innen aus 37 Sportarten verteilt.
- 5 Start Up Sport Charity-Golfturniere fanden bislang im Golfclub Mühlviertel in St. Oswald bei Freistadt statt und brachten finanzielle Mittel für die Talente ein.
- 7-köpfiges Expertengremium mit ehemaligen Olympia-Teilnehmer:innen berät ehrenamtlich über Unterstützung von Talenten.
- 78 Vereinsmitglieder / Firmen in den Kategorien PREMIUM (18), TOP (6) und BASIS (54)
- 12 ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglieder plus 2 Rechnungsprüfer